Die Akupunktur nach der traditionellen chinesischen Medizin

Wir sind verpflichtet, Sie darauf hinzuweisen, dass es sich bei unseren Behandlungen um naturheilkundliche Verfahren handelt, für deren Wirksamkeit es noch keine wissenschaftlichen Beweise gibt und die schulmedizinisch noch nicht anerkannt sind.

 

 

Die Behandlung

 

Bei der Akupunkturbehandlung werden dem Patienten feine Nadeln gesetzt. Den Einstich spürt man aber nur wenig. Die Nadeln verbleiben anfangs oft nur 10 bis 15 Minuten, bei späteren Behandlungen dann etwa 20 bis 30 Minuten in der Haut. 

Eine Akupunkturbehandlung dauert in der Regel zwischen 30 und 45 Minuten. 

 

 

Wie oft eine Akupunktur durchgeführt werden muß, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Prinzipiell kann man sagen:

  • Bei akuten Beschwerden reichen nach unseren Erfahrungen 2 bis 3 Sitzungen  
  • Bei bereits länger bestehende Beschwerden benötigt man oft 8 - 12 Sitzungen 
  • Bei jahrelange bestehenden Symptomen sind 15 oder mehr Sitzungen notwendig

Wie wirkt die Akupunktur?

Die Wirkungsweise der Akupunktur nach dem östlichen Denken würde hier den Rahmen sprengen, auch sucht der traditionelle östliche Mensch für etwas, das in seiner Kultur seit Jahrtausenden Krankheiten lindern und heilen kann, keine wissenschaftlichen Beweise. Wir hingegen im Westen wollen immer gerne handfeste Beweise für die Wirksamkeit von Verfahren.
Aus diesen Gründen sucht die Schulmedizin nach Erklärungen, jedoch gibt es bis heute noch keine allgemein anerkannten wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit der Akupunktur.


Es gibt immerhin inzwischen Studien, die darauf hin deuten, dass die Akupunktur im Gehirn eine vermehrte Emmision analgetischer (schmerzlindernder) und stimmungsaufhellender Neurotransmitter wie Serotonin und Endorphin auslösen kann. Zudem konnte in mehreren Untersuchungen nachgewiesen werden, dass die Akupunktur eindeutig nicht nur bei bestimmten Schmerzarten, sondern auch zur Linderung von Übelkeit und Erbrechen hilfreich angewendet werden kann.
Auch gibt es Hinweise darauf, dass Akupunktur bei einer Reihe weit verbreiteter Erkrankungen (z.B. Heuschnupfen,  Menstruationsbeschwerden, allergischem Asthma) hilfreich sein kann.

 

Die Indikationsliste der Weltgesundheitsorganisation WHO für Akupunktur (eine Auswahl)

  • Respirationstrakt (Atmung):
    Akute Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
    Akute Rhinitis (Schnupfen)
    Allgemeine Erkältungskrankheiten
    Akute Tonsillitis (Mandelentzündung)
  • Bronchopulmonale Erkrankungen (Lunge):
    Asthma bronchiale (Bronchialasthma)
  • Gastrointestinale Erkrankungen (Magen/Darm):
    Akute und chronische Gastritis
    Hyperazidität des Magens (Magenübersäuerung)
    Chronisches Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür)
    Akute und chronische Colitis (Dickdarmentzündung)
    Obstipation (Verstopfung)
    Diarrhö (Durchfall)
  • Neurologische und orthopädische Erkrankungen:
    Kopfschmerzen
    Trigeminusneuralgie
    Periphere Neuropathien (Nervenschmerzen)
    Morbus Meniere (Drehschwindel, Ohrgeräusche)
    Neurogene Blasendysfunktion (Blasenentleerungsstörung)
    Schulter-Arm-Syndrom
    Tennisellenbogen
    Ischialgie, Lumbalgie
    Rheumatoide Arthritis

Wann soll Akupunktur nicht angewendet werden?

Abzuraten ist die Akupunktur  bei starken Blutgerinnungsstörungen, bei schweren psychiatrischen Erkrankungen und bei unklaren Befunden, die einer sofortigen Abklärung bedürfen.

 

 


Wir sind verpflichtet, Sie darauf hinzuweisen, dass es sich bei unseren Behandlungen um naturheilkundliche Verfahren handelt, für deren Wirksamkeit es noch keine wissenschaftlichen Beweise gibt und die schulmedizinisch noch nicht anerkannt sind.

 

 

Foto auf dieser Seite:
Fotolia: © hjschneider - https://de.fotolia.com/id/48633530 (Akupunkturnadeln)